Drogenkontaktzentren

Café Connection

Das Café Connection ist eine Anlaufstelle für drogenabhängige Menschen und arbeitet auf den Grundlagen der niedrigschwelligen und akzeptierenden Drogenarbeit. Grundgedanke dabei ist, dass auch die Drogenkonsumenten, die nicht auf die Einnahme von Suchtmitteln verzichten können, Anspruch auf menschenwürdige, gesunde und soziale Lebensbedingungen haben. Wir unterstützen unsere KlientInnen in ihrer Lebensbewältigung und motivieren sie, sich mit ihrer Lebensperspektive auseinanderzusetzen.

Mehr dazu unter www.suchtberatungsstelle.de

Café Connection

Hermannstraße 1
49080 Osnabrück
Telefon: 0541/804489
E-Mail: cafeconnection@dw-osl.de

FridA - Frauen in der Abhängigkeit

... ein Ort der Unterstützung

Das Mädchen- und Frauenprojekt „FridA“ besteht seit 2010 und ist mittlerweile fester Bestandteil der Beratungs- und Betreuungsangebote vom Diakonischen Werk für Stadt und Landkreis Osnabrück geworden.

Das Projekt „FridA“ wurde gegründet, da wir einen zunehmenden Bedarf an zu betreuenden Mädchen und Frauen feststellen konnten. Wir wollen den Frauen mit dem Projekt „FridA“ einen Ort  schaffen, der ihnen Schutz und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, frauenspezifische Angebote wahrzunehmen und sich mit anderen betroffenen Frauen auszutauschen.

Frauen bleiben mit ihrer Suchtproblematik im Gegensatz zu süchtigen Männern eher im Verborgenen. Sie haben Angst aufgrund ihrer Sucht stigmatisiert zu werden. Süchtige Mütter haben die Befürchtung, dass man ihnen die Kinder wegnehmen könnte und nehmen die regulären Angebote von Erziehungsberatung oder Bildungsangeboten nicht wahr.

Die Angebote von „FridA“


-   allgemeine Suchtberatung

-   psychosoziale Begleitbetreuung von substituierten Frauen und Müttern

-   Betreuung von süchtigen Frauen, die der Beschaffungsprostitution nachgehen

-   Beratung und Begleitung von schwangeren Frauen in Zusammenarbeit mit einer Hebamme

-   Vermittlungen in

              ambulante und stationäre Entwöhnungsbehandlungen,

              die Schuldnerberatung,

              die Entgiftungsbehandlungen,

              andere Institutionen

-   Zusammenarbeit mit den Fallmanagern vom Job-Center und die Durchführung von gemeinsamen
    Gesprächen

-   Angehörigenberatung und Vermittlung in die Angehörigengruppe

-   Öffentlichkeitsarbeit,  z.B.  Kunstausstellungen,  Durchführung von verschiedenen Veranstaltungen

-   Gruppenarbeit  ( Selbsthilfegruppe für abstinent lebende Frauen)

-   Kursangebote wie z.B. der MUT – Kurs

Mut


MUT bedeutet Mütterunterstützungstraining und ist konzipiert für substituierte Mütter, die Kinder haben im Alter von 0 bis 8 Jahren.

Dieser Kurs ist 2004 unter der Leitung von Prof. Dr. Klein und Studenten der FH Nordrhein-Westfalen entwickelt und erfolgreich erprobt worden.

Mittlerweile finden diese Kurse in verschiedenen Städten statt, und seit 2010 auch  in Osnabrück bei FridA.

Ziel des Mut – Kurses ist  die Förderung der Erziehungskompetenz von substituierten  Müttern/Eltern und die Wissensvermittlung von kindlicher Entwicklung.  Außerdem soll das Selbstvertrauen der Mütter in die eigenen Fähigkeiten entwickelt und gestärkt werden.

Der Kurs beinhaltet 11 Sitzungen á 2 Stunden und setzt sich zusammen aus 8 Gruppensitzungen , 2 Einzelsitzungen und einem Abschlussfest.

Am Ende erhalten die Mütter ein Teilnahmezertifikat, was beim jeweiligen Jugendamt vorgelegt werden kann.

Der Kurs ist themenzentriert und befasst sich mit den Themen:

Kennenlernen von kindlicher Entwicklung,  Stärkung der Beziehung von Mutter und Kind, Erziehungsstile, Grenzsetzungen in der Erziehung, Reduzierung von Unsicherheiten im Umgang mit dem Kind, allgemeiner Austausch unter den Müttern und Reflektion der eigenen Suchtgeschichte.

 

FridA - Frauen in der Abhängigkeit

Hermannstr. 1
49080  Osnabrück

Tel.:05 41/9154807 oder 9154810
Mail: simone.entrup@dw-osl.de

Sprechzeiten:
Montag und Mittwoch: 12.30 Uhr - 15.00 Uhr
Freitag:                      08.00 Uhr - 12.00 Uhr

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