07.12.2017

Gesamtverband für Suchthilfe e.V. wählt Diakonie-Mitarbeiter zum Vorstandsvorsitzenden

Klaus Polack, Geschäftsbereichsleiter Suchthilfe des Diakonischen Werkes in Stadt und Landkreis Osnabrück, vertritt weitere vier Jahre die Interessen des Fachverbands der Diakonie Deutschland

Osnabrück. Der Bedeutung von Suchterkrankungen Rechnung tragen, Suchterkrankungen vorbeugen, Menschen mit Suchterkrankungen behandeln, suchtkranke Familien im Blick haben und die gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Suchterkrankungen sicherstellen – das sind die wesentlichen Bereiche, für die sich der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. stark macht. „Ich freue mich, als Vorstandsvorsitzender erneut die Interessen der diakonischen Suchthilfe in der Öffentlichkeit und in der Politik zu vertreten und an den Themen Sucht, Suchthilfe, Drogen und Prävention bundesweit zu arbeiten“, so Klaus Polack zu seiner Rolle und der Funktion im Gesamtverband für Suchthilfe. „Für uns ist es besonders wichtig, gute Lobbyarbeit zu machen, gemeinsam mit politischen Kräften Rahmenbedingungen zu entwickeln und auf den Wandel in der Gesellschaft, der erhebliche Auswirkungen auf das Suchtverhalten hat, einzuwirken“, so Polack. Die Verbesserung politischer Rahmenbedingungen sowie die Sicherstellung, Weiterentwicklung und Finanzierung der flächendeckenden, leitliniengerechten, ambulanten und stationären Versorgung von Menschen mit Suchterkrankungen gehören zu den wichtigsten Zielen des Gesamtverbands.

Als Geschäftsbereichsleiter Suchthilfe des Diakonischen Werkes greift Klaus Polack auf jahrelange Praxiserfahrung zurück. Seit 2015 arbeitet der Diakonie-Mitarbeiter zudem im Vorstand des Gesamtverbands für Suchthilfe, Ende 2015 wurde er erstmalig zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. 

Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland

Der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland feierte in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Neben der Interessensvertretung der diakonischen Suchthilfe in der Öffentlichkeit bietet der Gesamtverband Fort- und Weiterbildung an, die die Qualität und Qualifikation sichern, bietet den Verbandsmitgliedern eine Plattform zum fachlichen Austausch, zur Weitergabe von wichtigen Informationen aus dem politischen und sozialrechtlichen Bereich und unterstützt sie in ihrer Verbandspolitik.

Zusammen mit seinen Mitgliedseinrichtungen arbeitet der 1957 gegründete Verband auf der Grundlage eines gemeinsamen christlichen Leitbildes an dem Ziel, die Situation suchtkranker Menschen in Deutschland zu verbessern. Der Sitz des Gesamtverbands ist Berlin.