07.12.2017

Engel in unruhigen Zeiten: Diakonie ehrt 104 Mitarbeitende für jahrzehntelange Treue

Feierliche Andacht für Jubilare der Diakonie Osnabrück Stadt und Land

Osnabrück. Trost spenden, Mut machen, Vertrauen schaffen, das ist die Aufgabe aller Mitarbeitenden der Diakonie. Wenn daraus zehn, 20, 30 und sogar 40 Berufsjahre werden, ist aus der persönlichen Berufung ganz eindeutig der richtige Beruf geworden. Diakonie-Pastorin Doris Schmidtke ehrte in der Marienkirche in einer feierlichen Andacht gemeinsam mit der Geschäftsführung der Diakonie Osnabrück Stadt und Land die über 100 „Engel“ als Boten und Botinnen der Menschenfreundlichkeit Gottes.

„Wir sind dankbar für die vielen gemeinsamen Jahre im Dienst der Nächstenliebe, die wir alle nun schon miteinander unterwegs sind“, sprach Pastorin Schmidtke den Dank der Geschäftsführung und Einrichtungsleitungen an die langjährigen Mitarbeiter aus und betonte die große Bedeutung der diakonischen Arbeit der Mitarbeitenden. „Sie begleiten Kinder und Jugendliche ins Leben hinein und stärken ihr Selbstvertrauen, Sie begleiten kranke und alte Menschen aus dem Leben hinaus und verschaffen Ruhe und Geborgenheit, Sie unterstützen in Krisenzeiten und wedeln ganz heftig mit Ihren Flügeln, um Schulden und Geldsorgen zu vertreiben“, veranschaulichte  Schmidtke die anspruchsvolle Arbeit der anwesenden Jubilare in den letzten Jahrzehnten. Die Geschäftsführerin Sabine Weber und die Geschäftsführer Gerhard Töller, Hinrich Haake und Heiko Grube überreichten neben Blumen und Urkunden auch das silberne oder goldene Kronenkreuz der Diakonie.

Insbesondere durch die beunruhigenden Veränderungen in der Gesellschaft bräuchten Menschen heute mehr denn je Unterstützung von Personen, die den Engels-Ruf „Fürchtet euch nicht!“ in die heutige Zeit übertragen, damit Ängste nehmen und Mut machen fürs Leben und somit gleichzeitig dem Ruck gegen Rechts entgegenwirken. Insgesamt 1.610 Arbeitsjahre der geehrten Mitarbeitenden sprechen für außergewöhnlichen Einsatz und größte Überzeugung vom eigenen täglichen Tun.

Im Anschluss an die Andacht genossen neue wie langjährige Diakonie-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter einen entspannten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Haus der Kirche. „Es war sehr schön, den Jubilaren sowohl die Freude über ihre bisherige langjährige Tätigkeit bei uns, als auch den Willen, weiterhin im Dienst des Menschen arbeiten zu wollen, anzusehen“, freut sich Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Weber. Gerhard Töller, Geschäftsführer der DIOS Diakonie Stadt und Land betont: „Das war eine sehr schöne Feier, stimmig, freundlich, wertschätzend und fröhlich. Der Beginn in der Marienkirche gibt der Feier eine ganz besondere Bedeutung und macht noch einmal deutlich, dass die evangelische Kirche und die Diakonie unbedingt zusammengehören.“

DIOS – Diakonie Osnabrück Stadt und Land gGmbH

Mit der DIOS-Diakonie Osnabrück Stadt und Land gGmbH bündelt die Evangelische Kirche in Stadt und Landkreis Osnabrück ihre diakonische Arbeit. Die Diakonie Osnabrück Stadt und Land nimmt als Zusammenschluss des Diakoniewerks Osnabrück, des Diakonischen Werks ins Stadt und Landkreis Osnabrück und der Evangelischen Seniorendienste Osnabrück mit deren Tochtergesellschaften seit 1. Januar 2016 für die Evangelisch-lutherische Kirche in Stadt und Landkreis Osnabrück Aufgaben der freien Wohlfahrtspflege auf der Grundlage des Diakoniegesetzes der Evangelisch -Lutherischen Landeskirche Hannovers wahr.