01.11.2017

Diakoniestiftung überreicht Gipfelsturm-Erlös - 10.000 Euro unterstützten Cafe Mandela

Große Freude bei der symbolischen Spendenübergabe (vlnr): Johannes Andrews, Karin Jabs-Kiesler, Hubert Reise und Hinrich Haake.  Foto: Ralf Baalmann/Diakonie Osnabrück

Große Freude bei der symbolischen Spendenübergabe (vlnr): Johannes Andrews, Karin Jabs-Kiesler, Hubert Reise und Hinrich Haake. Foto: Ralf Baalmann/Diakonie Osnabrück

Osnabrück. Der Benefizlauf der Diakoniestiftung vom Marktplatz zum Piesberg hat in seiner siebten Auflage einen Spendenerlös von 10.000 Euro eingebracht. In diesem Jahr kommen die Sponsoren- und Spendenmittel dem Cafe Mandela, einem Projekt der Migrationsarbeit des Diakonischen Werkes in Stadt und Landkreis Osnabrück zugute.

Das Café Mandela lädt im Rosenplatz-Quartier zu Begegnung, Beratung und Austausch ein. Im Rahmen eines Pilotprojektes konnte hier ein Treffpunkt geschaffen werden, der geflüchtete Menschen und Einheimische zusammenbringt. Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Diakonie bieten für Flüchtlinge Beratung und Unterstützung in allen lebenspraktischen Belangen an - einschließlich einer rechtlichen Auskunft in migrations- und sozialrechtlichen Fragen. Unterstützt werden sie dabei von ehrenamtlichen Helfern, die tatkräftig mit anpacken und auf die geflüchteten Menschen zugehen.

„Das Geld hilft uns sehr, diesen Begegnungsraum zu gestalten  – ohne Spenden könnten wir viele  unserer Angebote nicht finanzieren“, freute sich Einrichtungsleiter Hubert Reise bei der symbolischen Scheckübergabe durch  Karin Jabs-Kiesler als Vorsitzende der Diakoniestiftung, Geschäftsführer Johannes Andrews und Kuratoriumsmitglied und Diakonie-Geschäftsführer Hinrich Haake vor der Marienkirche, dem Startpunkt jeden Laufes.

Die Spenden für die Flüchtlings- und Migrationsarbeit seien erheblich eingebrochen.  Besonders die Angebote von Sprachpatenschaften tragen aber beispielsweise  maßgeblich dazu bei, Sprachbarrieren zu überbrücken.

Viele Firmen, Schulen und Einrichtungen hatten den Benefizlauf im April unterstützt, auch  John Mc Gurk war als prominenter Starter wieder engagiert dabei. Insgesamt erreichten 363 sportlich aktiv Teilnehmende das Ziel. Gesamtsieger war Markus Titgemeyer mit einer ausgezeichneten Leistung von 37:09,5 für die 10 km lange, anspruchsvolle  Strecke. Bei den weiblichen Starterinnen siegte Sandra Lehmkuhl mit 41:45,8 Minuten. Die nächste Auflage ist für den 28. April 2018 geplant.